Klassische Hinhaltetaktik, keine offene und ehrliche Kommunikation
Nach der Onlinebewerbung kam eine Einladung nach Ingolstadt. Das Gespräch führte ich mit dem Einkaufsgruppenleiter sowie zwei Mitarbeitern aus der Personalabteilung. Anschließend hieß es, man würde sich in 2-3 Wochen melden. Als ich nach ca. 8-9 Wochen nachhakte hieß es, der Einkaufsleiter sei krank und man werde mir binnen einer Woche Rückmeldung geben. Nach weiteren 2 Wochen dann eine Standardabsage. Dies spricht für die klassische Warmhaltetaktik. Man hat bereits eine Zusage erteilt, hält sich die anderen Mitbewerber aber noch warm bis der Wunschkandidat tatsächlich unterschreibt. Solange werden Gründe wie die angebliche Krankheit des Einkaufsleiters genannt, um den Bewerber zu beruhigen. Dieses Verfahren ist weit verbreitet und legitim, allerdings sollte das Unternehmen dann auch die Courage und Ehrlichkeit besitzen, dies dem Bewerber mitzuteilen. Dies war bei Audi leider nicht der Fall, stattdessen wird dreist gelogen. Schwacher Auftritt!